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Was heute in vielen Schaufenster und Regalen an Zinnwaren oft von berufsfremden Herstellern angeboten wird, zeigt vielfach ein verwirrendes Durcheinander von Stilkombinationen.

Da sind am gleichen Gegenstand Einzelteile, wie Körper, Henkel und Deckel, aus mehreren Stilarten vereint. Zu Recht fordert der anspruchsvolle Kunde bewußt neben einer guten Qualität auch Stilgerechtigkeit.

Wie alle kunsthandwerklichen Erzeugnisse war auch Zinn einem Wechsel der Stilrichtungen unterworfen. Jedoch ist eine strenge zeitliche Trennung nicht möglich, wie bei der Architektur oder der Malerei der Fall ist.

Da zu allen Zeiten die Anfertigung der Gießformen aufwendig und kostenspielig war, haben die Zinngießer Ihre Formen sehr lange genutzt, sodaß die Übergänge zu neuen Stilrichtungen oft fließend sind. Einige unserer Meisterwerkstätten verfügen über ein reichhaltiges Formensortiment aus früheren Jahrhunderten. Deshalb können auch heute noch Nachbildungen alter Originale gefertigt werden. Der größtmöglichen Stilreinheit eines Zinngegenstandes gilt das Bemühen unserer Meister, die durch Ihre Fachkenntnis noch besonders befähigt sind, antike Stücke zu reparieren und zu restaurieren.

In den letzten Jahren schufen namhafte Meisterwerkstätten, zum Teil in Zusammenarbeit mit bekannten Designern, angetrieben von dem Willen, neue, moderne Formen zu gestalten, zeitgemäß funktionales Zinngerät

Zur Bestimmung typischer Stilmerkmale soll Ihnen folgende Übersicht dienen. Darüber hinaus sind Ihnen unsere Innungsbetriebe gerne fachkundige Berater.

 
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